Africa is magic and Tansania is Magician“ (by Joerg Gabriel)

Das Land der Superlative:Tansania hat sich als eines der wenigen Länder dieser Erde aufgrund seines vielfältigen Tierbestands,  der beeindruckenden unterschiedlichen Landschaften, seiner verschiedenen Kulturen, zig Erlebnis-möglichkeiten, einer natürlichen Gastfreundlichkeit und beständigen Landessicherheit in die Liga der beliebtesten Urlaubsziele verdient und berechtigt etabliert. Dieser exotische Mix verspricht ein einmaliges und unvergessliches Urlaubserleben.

Tansania ein Land der Superlativen: der Mt. Kilimanjaro (5895m) ist höchster Berg Afrikas,  der Tanganyika See – längster (700 km) und zweittiefster See (1450m Tiefe) der Erde, die Serengeti – mit einer Größe von Schleswig Holstein, bekanntester und tierreichster Nationalpark der Erde, der Lake Victoria – mit einer Flächengröße von Bayern, zweitgrößter Süßwasser-See der Welt, das Selous Game Reserve, das größte Wildschutzgebiet Afrikas (52.000 km²), der legendäre Ngorongoro Krater (dokumentiert als das 8. Weltwunder).  Nicht weniger bedeutend und sehenswert sind all die anderen Nationalparks im Norden, Süden oder Westen Tansanias:  Tarangire, Lake Manyara, Ruaha, Katavi oder Gombe, um nur wenige zu nennen. Schließlich nutzt Tansania seinen enormen Flächenbestand ( 3x größer als Deutschland) zu 1/3 für Naturschutzzwecke.  Insgesamt gibt es 12 Nationalparks und 17 Tierreservate. Jede Reise in dieses Land belohnt Sie mit einem Wildlife- und Naturspektakel erster Klasse. Die Mannigfaltigkeit dieser Tierwelt ist nicht in Worte zufassen, man muss es erleben.

Das Ereignis des Jahres ca. Mai / Juni, wenn um die 1,5 Mil. Gnus,  600.000 Zebras und mehr als 200.000 Gazellen ihre spektakuläre Wanderung in den fruchtbareren Norden antreten, verwandelt sich die Serengeti in eine treibende Flut von Tieren. Niemand weiß genau, wer oder was die Migration auslöst. Fest steht jedoch, es ist eines der Wunder der Natur, wenn nicht eines der Größten!

Das Land der Superlative: Tansania ist das einzige afrikanische Land, das gleich zweifach vom enormen afrikanischen Grabenssystems geprägt wurde: von Nord nach Süd verzweigt sich mitten durchs Land das Rift Valley und an der Ostseite entlang  verläuft der Zentralafrikanische Graben und wird durch den Tanganjikasee markiert. Ein geologisch und paläontologisch immer noch interessantes und brisantes Kapitel. An den sandigen Ufern des Tanganjikasees erheben sich die bewaldeten Gombe – Stream und Mahale – Mountains – Nationalparks und wetteifern welcher von ihnen der beste Ort der Welt sei, um wilde Schimpansen aufzuspüren. Unweit der Meeresküste finden sich die einsamen Massive der weniger bekannten Eastern Arc Mountains, die wegen ihres Reichtums beheimateter Pflanzen und Tiere das „Afrikanische Galapagos“ genannt werden.

Landschaftlich und klimatisch dem europäischen ähnlich, liegen die Usambara Berge im Osten des Landes, Heimat der berühmten Usambaraveilchen. Dem nicht genug: Das Küstengebiet geprägt von einer orientalisch-indischen Lebenskultur lädt ein, die kleinen verträumten Inseln zu besuchen. Hier finden sich die schönen und auch einsamsten Strände. Die Gewürzinsel Sansibar sollte als  Bade – und Kultururlaubsziel nicht fehlen.

Weiter zu Tansanias kulturellen Vielfalt zählen die 120 verschiedenen Stämme, die sich sehr voneinander unterscheiden: vom hochgewachsen stolzen Nomadenvolk der Massai bis hin zu dem Buschmannvolk der Hadzabe. Ein Fakt betrifft sie alle gemeinsam, sie sind vom Aussterben bedroht, zumindest ihre Ursprünglichkeit. Nun, was Tansanias mannigfaltige Attraktionen zusammenhält, sind natürlich die Menschen, die dieses Land bewohnen. Sie sind berechtigterweise stolz auf ihren tief verwurzelten Sinn für Toleranz und Friedfertigkeit. Und tatsächlich, trotz seiner ethnischen Vielfalt hat Tansania, als vielleicht einziges Land Afrikas, den progressiven politischen Herausforderungen Stand gehalten: den Übergang der kolonialer Abhängigkeit zur unabhängigen Nation, von einer sozialistischen Staatswirtschaft zur freien Marktwirtschaft, vom Einparteiensystem zur lebendigen Demokratie und all dies ohne lang anhaltenden Unruhen in der Bevölkerung oder zwischen den Ethnien.