Auf Sansibar erwarten Sie weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und Ihr Geruchssinn wird auf die Probe gestellt, mit den exotischsten Gewürzen dieser Welt. Die Gewürzinsel Sansibar, die größte Insel Ostafrikas, liegt 45 Kilometer vor der Küste Tansanias und ist immer noch paradiesisch. Diese Insel hält alles bereit, was zu einem erlebnisreichen Urlaub gehört: Kultur, Strände, Abenteuer und Erholung pur. Sansibar ist das Eingangstor nach Ostafrika. Seit Generationen hat der Name „Sansibar“ die Vorstellungskraft der Menschen angeregt – als ferne, exotische und berüchtigte Insel vor der ostafrikanischen Küste im indischen Ozean. Mit dem Westwind segelten die persischen, arabischen und indischen Händler nach Sansibar und wenn die Winde nach Osten drehten, kehrten sie schwer beladen in ihre Länder zurück. Gewürze und Sklavenhandel machten die Insel reich, berühmt und begehrt und führten zu einer bunten Mischung der Kulturen, Religionen und Menschen.

Der Archipel Zanzibar besteht aus zwei Inseln: Unguja, meist Zanzibar genannt, und Pemba. Er liegt unweit des Äquators etwa 50 Seemeilen vor der Küste Tanzanias entfernt. Sansibar ist mit 1.660 Quadratkilometern etwa so groß wie Hamburg und Berlin zusammen. Tauchen und Schnorcheln auf Sansibar heißt eintauchen in eine faszinierende Welt unberührter Riffe. Umgeben von Barrakudas, Marlin, Meeresschildkröten und vieler tropischer Riff-Fische.
Hier taucht ein Mantarochen aus dem Dunkel auf, dort zieht majestätisch langsam ein Riffhai vorbei. Neugierige Delphine umkreisen den Besucher. Sansibars Nordküste liegt auf der Wanderrute der Mantas, Wale und Walhaie. Ein Paradies mit 27’C Wassertemperatur für Korallenfans mit gigantischen Farn- und Brain-Korallen. Und dazu die oft beeindruckende gute Sicht von bis zu 30 Metern, die Sansibar zu einem der schönsten Tauchreviere erklärt.

Innerhalb einer guten Stunde erreichen Sie Sansibar mit dem Flug von Arusha aus, und werden zu ihrem Strandhotel gebracht, wo sie die Seele baumeln und sich verwöhnen lassen können Sansibar, schon der Name zerfällt auf der Zunge und lässt der Fantasie freien Lauf. Was fällt einem dabei nicht alles ein?  Lassen sie sich überraschen und finden sie selbst heraus, was neben einem relaxten, chilligen Urlaub alles zu entdecken lohnt. Der Zanzibari an sich verhält sich Besuchern gegenüber sehr aufgeschlossen, hilfreich und sehr freundlich. In der Öffentlichkeit sollte man versuchen auf die islamische Kultur Rücksicht zu nehmen und sich nicht zu freizügig kleiden. An den Stränden und den Hotels ist ein Bikini natürlich in Ordnung.

Stone Town, eine von der Unesco anerkanntes Weltkulturerbe, wuchs über Sansibars historische Gewerbe hinaus. Eine Metropole um Geheimnisse zu beherbergen, wurde geschaffen. Beim Gang durch die engen verwinkelten Gassen von Stone Town lebt die reiche Geschichte der duftenden Gewürzinsel auf. Das Menschengewirr, die reich verzierten Häuser der arabischen und indischen Handelstreibenden mit lichten Innenhöfen, messingbeschlagenen Türen und hölzernen, geschnitzten Veranden, dazu unzählige Moscheen, Läden und die verschiedenen Sultanspaläste und Baudenkmäler der Sultane und Kolonialherren zeugen von der bunten Vergangenheit und Gegenwart der Insel.

Sansibars botanische Fülle wurde entlang der Monsunwindrouten mit ihrer menschlichen Ladung getragen. Fixiert auf einer Mischung von afrikanischen und indischen Arten, welche zu einem einzigartigen Ökosystem auf der Welt führt. Der grüne Dynamismus des Jozani Nationalparks, der Endfmismus des Regenwaldes Ngezi und der Überfluß an gefährdeten Mangroven bieten zwingende beweismittel dieser Union. Sansibar ist Hauptsächlich wegen ihrer Gewürze bekannt. Die aromatische Vielfalt hat auf dieser Insel ein Imperium aufgebaut. Ylang – Ylang, Quen Of The Night, Hibiscus und Jasmin, Nelken und kardamom und der Duft von Lychees, Mangos, Jackfruits und kokosnüssen liefern die Zutaten für jede Küche in Sansibar. Das Gewürz ist die Abwechslung des Lebens, in Sansibar.

Mit Sansibars natürliche Fülle von Marineparks, Nationalparks und Waldgebieten ist es immer ein würdiges Reiseziel in Ost-Afrika. Durch allgemeinnützige Projekte werden die natürlichen Ressourcen geschützt. Gefährdete Arten wie der „Ader`s Duiker“, der „Flying Fox“ und der fesselnde „Red Colobus“ existieren nur auf dieser Inselgruppe. Sansibar besitzt außergewöhnliche Bewohner. Naturschutzgruppen und mächtige Kuratorien profitieren von der traditionellen Heimindustrie.

Sansibars Rituale finden ihren Ausdruck durch Festspiele und Kunst, die die Insel über Jahre bunter machten. Die Vergangenheit von Zoroastrian wird jährlich mit dem Mwakakogwa Festival in Makunduchi wiederbelebt. Dieses traditionelle farbenfrohe Fest säubert, durch Rituale, das Herz von Sünden und besänftigt Gott. Im Februar, leiht die regionale Musik ihre Stimme dem Musikkarneval, Sauti ya Busara. Die Musikakademie und das Stone Town Kulturzentrum führen immer Aufführungen und Messen vor, um jegliches Interesse zu wecken. Das zweitgrößte Event in Afrika, ZIFF`s Festival of The Dhow Countries, zeigt die Talente von lokalen und globalen Filmproduzenten, Musikern, Künstlern, Fotografen und Modedesigner. Außerdem bietet es eine Unzahl von Möglichkeiten seine eigenen Skulpturen zu gestalten. Während dieses Zweiwöchigen Events im Juni/Juli blüht das historische Hafengebiet von Stone Town durch das leidenschaftliche Fest auf. Und die Besucher verlassen es nicht nur mit Wissen über Afrika, sondern auch wie es Sansibars Welt geprägt hat.